Unser Jugendhospiz

Das Jugendhospiz Regenbogenland ist hell, freundlich und jugendgerecht gestaltet. Das Jugendhospiz wurde im Jahr 2017 eröffnet. Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit einem renommierten Architekten und im Austausch mit betroffenen jungen Erwachsenen.

"Es ist sehr cool" - Unser Jugendbotschafter Egzon zum Aufenthalt im Rgenbogenland

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„13 Jahre nach der Eröffnung ist das Regenbogenland den Kinderschuhen entwachsen und so öffnete im Sommer 2017 unser Jugendhospiz seine Türen. Jugendliche und junge Erwachsene haben andere Bedürfnisse als Kinder – hier können wir diesen Anforderungen noch besser gerecht werden. Hier verbringen sie Ihren Aufenthalt in geschmackvoll gestalteten Räumlichkeiten, hier ist für Chillen ebenso Raum wie für gemeinsam verbrachte Zeit mit Freunden und Familie. Unsere MitarbeiterInnen aus allen Professionen stehen einfühlsam an ihrer Seite und begleiten sie.“

Meike Kemnitz - Geschäftsführerin Finanzen

„Hier eine kleine Lebensweisheit aus „Post für den Tiger“: „Oh Bär“ sagte der Tiger „ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!“ „Ja“, sagte der kleine Bär „ganz unheimlich und schön.““

Christian Wiesner - Geschäftsführer, Pflegedienstleiter

„Glücklicherweise werden die erkrankten Kinder dank des medizinischen Fortschritts immer älter und erreichen damit auch immer öfter das Jugendalter. Das Kinderhospiz konnte den Anforderungen der Jugendlichen kaum noch gerecht werden. Umso glücklicher sind wir, dass wir den Jugendlichen mit dem Bau des Jugendhospizes eine altersgerechte Umgebungen bieten können, in der sie sich gern aufhalten und wohlfühlen.“

Anke Wilms - Bereichsleiterin Pflege Jugendhospiz

Unser Leitbild

Die Basis unserer Arbeit
„Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben.“
Dem Gedanken von Cicely Saunders, Begründerin der Hospizbewegung folgend, arbeiten wir jeden Tag im Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland mit diesem Anspruch. Nicht das Unmögliche zu versuchen, sondern das Mögliche mit Freude zu tun. Mit Respekt vor der Würde der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit lebensverkürzenden Erkrankungen ins Regenbogenland kommen. Das Sterben verstehen wir als einen Teil des Lebens und deshalb unterstützen wir die betroffenen Familien, um ihren erkrankten Kindern ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Tod zu ermöglichen.

Ein ganzheitlicher Ansatz
Wir begleiten erkrankte Kinder und Jugendliche nicht nur in der letzten Phase ihres
Lebens: Der ganzheitliche Ansatz besteht insbesondere darin, den Familien schon während der Zeit der Erkrankung zur Seite zu stehen. Das können viele Jahre eines gemeinsamen Weges und der Unterstützung sein. So ist unter anderem die Aufnahme von Eltern und Geschwisterkindern oder anderen wichtigen Bezugspersonen im Regenbogenland möglich. Um darüber hinaus die gesamte Familie zu entlasten, besteht die Möglichkeit, die Pflege sowie die medizinische Versorgung vollständig in unsere Hände zu geben.

Christlich und weltoffen
Unser Handeln beruht auf christlichen Werten – und gerade deswegen steht es allen Familien mit erkrankten Kindern offen, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Hautfarbe und Weltanschauung. Frei von Ideologie ist unsere Arbeit geprägt von Lebensfreude und tiefer Verbundenheit, die wir in den „Miteinander-Momenten“ teilen. Es ist uns ein inneres Bedürfnis, alles zu tun, um die verbleibende gemeinsame Zeit erfüllt und positiv zu gestalten und den Familien zu helfen. Gleichzeitig liegt es uns am Herzen, dem Sterben und der Trauer den notwendigen, würdevollen Raum zu geben.

Professionell und motivierend
Wir zeichnen uns durch unser multiprofessionelles Team aus: Neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bilden ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer eine wichtige Säule unseres Hauses. Im Sinne eines effektiven Qualitätsmanagements gewährleistet die ständige Reflexion unserer Arbeit sowie regelmäßige Fortbildung und Supervision die Weiterentwicklung des gesamten Teams – und damit die Motivation für die tägliche Arbeit.

Gemeinsam und vertrauenswürdig
Um den Familien über die Möglichkeiten des Regenbogenlandes hinaus ein leistungsfähiges Netzwerk zu bieten, kooperieren wir mit anerkannten ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten, SAPV-Teams, Krankenhäusern, Sozialdiensten und Kostenträgern. Mit den uns anvertrauten Spendengeldern gehen wir wirtschaftlich, gewissenhaft und transparent um.

Mit der Möglichkeit einer zeitlich befristeten Aufnahme der betroffenen Jugendlichen, deren Eltern und Geschwister möchte das Hospiz die Betreuung und Pflege zu Hause in der Familie ergänzen und so vermeiden helfen, dass die betroffenen Jugendlichen von ihren Familien für längere Zeit getrennt werden müssen.

Gleichzeitig bietet das Regenbogenland aber auch erkrankten Jugendlichen eine altersgerechte Umgebung, in der sie - losgelöst von jeglichen Begleitpersonen und Alltag zu Hause - eine guttuende Zeit verbringen können.