16. November 2018

Eine ganz besondere Kooperationvereinbarung

“Ihr Kind ist lebensverkürzend erkrankt“ – ob Deutsch, Norwegisch oder Englisch, dieser Satz hört sich in jeder Sprache gleich furchtbar an.

In Deutschland gibt es zahlreiche Einrichtungen, die das Ziel haben, in dieser schweren Lebenskrise beratend zur Seite zu stehen. In Norwegen hingegen suchte man bisher vergeblich nach solch einer Einrichtung.
Natasha Pedersen, selbst verwaiste Mutter, mißfiel bereits vor acht Jahren dieser Mißstand. Für sie war stets klar: so etwas muß es auch in Norwegen geben. Die couragierte Frau setzte sich mit der Regierung auseinander und etablierte den „palliative care“-Dienst für Kinder. Um ihre Pläne voranzutreiben, suchte sie nach Vorbildern. Mehrfach flog Natasha Pedersen mit Beratern im Gepäck nach Düsseldorf.
Wir waren uns schnell einig: es sollten Brücken geschlagen werden für ein internationales Miteinander ganz im Sinne der betroffenen Familien!

Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am 16. November im Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland unterschrieben. Eine 17-köpfige Norwegische Delegation wurde hierbei willkommen geheißen: Die norwegische Gesundheitsministerin Arse Michaelsen traf auf Sabine Weiss MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit. Am Ende des Tages unterzeichneten Natasha Pedersen gemeinsam mit Norbert Hüsson, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Kinder- und Jugendhospiz Düsseldorf e.V. und Melanie van Dijk, Geschäftsführerin Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland gGmbH das Dokument, das die zukünftige intensive Zusammenarbeit besiegelt.