4. Februar 2015

Tag der Kinderhospizarbeit

Düsseldorfer Akteure machen gemeinsame Sache mit Bäcker Josef Hinkel zum Tag der Kinderhospizarbeit.

In einer gemeinsamen Aktion vom 6. bis 10. Februar machen der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf sowie unser Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland mit Unterstützung durch Bäcker Josef Hinkel auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihrer Familien aufmerksam.

Für den Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland und des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Düsseldorf einen großen Wunsch: Möglichst viele Düsseldorfer sollen an dem Tag grüne Bänder an ihre Autos, Motor- und Fahrräder, Bäume, Balkone oder Fenster hängen, um sich so symbolisch mit lebensverkürzt erkrankten Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Familien zu solidarisieren. Bei der Umsetzung dieses Wunsches hilft CC-Präsident Josef Hinkel, der auch Botschafter unseres Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland ist. Denn in seinen Düsseldorfer Bäckerei-Filialen (Hohe Straße 31 und Mittelstraße 25) erhalten Kunden von Freitag, dem 06. Februar bis einschließlich Dienstag, den 10. Februar, die grünen Bänder zum Aufhängen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Botschafter Josef Hinkel uns damit die Möglichkeit gibt, viele Menschen in Düsseldorf mit unserer Aktion zu erreichen. So können wir auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und ihrer Familien aufmerksam machen und darauf verweisen, wie wir diese Familien unterstützen können“, erklärt Norbert Hüsson, Vorsitzender unseres Fördervereins. „Auch mit einer unheilbaren Krankheit kann die verbleibende Lebenszeit für das Kind und seine Familie eine ‚lebenserfüllende Zeit‘ mit fröhlichen und glücklichen Momenten sein“, ergänzt Harriet Kämper, Koordinatorin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Düsseldorf. „Es ist eines unserer Ziele in der Kinderhospizarbeit, die Familien darin zu bestärken“, so Kämper. Viele der 22.600 in Deutschland lebenden Kinder mit einer verkürzten Lebenserwartung werden mit ihren Familien durch ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste und stationäre Kinder- und Jugendhospize begleitet.

Seit 2006 ist der 10. Februar bundesweit der Kinderhospizarbeit gewidmet. In zahlreichen Städten wird an diesem Tag mit Veranstaltungen, Handzetteln und dem Aufhängen grüner Bänder auf diesen Tag und seine besondere Bedeutung hingewiesen. Damit sollen die Inhalte und Angebote der Kinderhospizarbeit bekannter gemacht und Menschen für ehrenamtliches Engagement sowie für die ideelle und finanzielle Unterstützung gewonnen werden. Ein großes Anliegen ist es, das Thema Tod und Sterben zu enttabuisieren.

Der 10. Februar ist das Gründungsdatum des Deutschen Kinderhospizverein e.V., der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Der 1990 von sechs betroffenen Familien gegründete Kinderhospizverein hat unter anderem das erste Kinderhospiz in Deutschland, das Kinderhospiz Balthasar in Olpe, mitgegründet und betreibt derzeit bundesweit 20 ambulante Kinderhospizdienste, die Kinderhospizstiftung und eine Akademie für betroffene Familien, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Pädagogen.